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Zulagenberechtigter Personenkreis


Anspruch auf Altersvorsorgezulage haben zur Zeit folgende Personen (geregelt in § 10a EStG), wenn sie der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen:

rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer,

rentenversicherungspflichtige Selbständige (z. B. Handwerker und über Künstlersozialkasse versicherte Künstler),

Pflichtversicherte nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte,

Kindererziehende (maximal für die ersten drei Lebensjahre eines jeden Kindes),

Bezieher von Arbeitslosengeld (einschließlich berechtigter Bezieher von Arbeitslosengeld, deren Leistungen aufgrund der Anrechnung von Einkommen und/oder Vermögen ruhen),

ALG II-Empfänger

NEU: Erwerbs- und Dienstunfähige

Bezieher von Krankengeld,

nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen (z. B. bei Pflege von Angehörigen im Haushalt),

Wehr- und Zivildienstleistende,

geringfügig Beschäftigte bei Verzicht auf die Versicherungsfreiheit, wenn der Beitrag des Arbeitgebers auf den vollen Rentenversicherungs-Beitrag aufgestockt wird,

Bezieher von Vorruhestandsgeld, sofern diese zuvor pflichtversichert waren,

Beamte, Richter und Soldaten sowie diesen gleichgestellte Personen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sind, weil ihnen eine beamtenrechtliche oder beamtenähnliche Versorgung gewährleistet wird,

Amtsträger

die Ehepartner aller Zulagenberechtigten

Altersvorsorgezulage


Die Altersvorsorgezulage setzt sich aus der Grundzulage und der Kinderzulage zusammen:

Zulage im Jahr Grundzulage Ledige Verheiratete Kinderzulage
2002/ 2003 38 EUR 76 EUR 46 EUR
2004/ 2005 76 EUR 152 EUR 92 EUR
2006/ 2007 114 EUR 228 EUR 138 EUR
ab 2008 154 EUR 308 EUR 185 EUR (300 EUR)*
ab 2008 200 EUR einmalig für unter 25 Jährige **

Die Grundzulage für Verheiratete muss (zu gleichen Teilen) auf zwei Verträge aufgespalten werden.
Die Zulagen werden dem Altersvorsorgevertrag gutgeschrieben (sie fließen im Gegensatz zu einer Steuerersparnis durch den Sonderausgabenabzug dem Sparer also nicht „direkt“ zu).

Anspruch auf die Kinderzulage besteht für die Kinder, für die im Kalenderjahr mindestens einen Monat lang Kindergeld bezogen wurde (gemäß BMF-Schreiben vom 17. November 2004 – RZ 26).

* Für ab 2008 geborene Kinder wurde die Riester-Zulage auf 300 Euro erhöht. Für Kinder, die bis einschließlich 2007 geboren wurden, bleibt es hingegen bei der bislang im Gesetz festgelegten Zulage von 185 Euro.

** Bei erstmaligem Abschluss eines Riester Vertrages erhalten unter 25 Jährige einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 200,00 €.

Voraussetzung zum Erreichen der vollen Zulagen ist, dass mindestens der Gesamtbeitrag entsprechend der Fördertreppe abhängig vom sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen entrichtet wird. Ansonsten gibt es eine anteilige Zulage.

Grundbeitrag Höchstbeitrag
2002/03 1 % 525 EUR
ab 2004 2 % 1050 EUR
ab 2006 3 % 1575 EUR
ab 2008 4 % 2100 EUR


Neuregelung für Bezieher von Erwerbs- und Dienstunfähigkeitsrenten

Dank des neuen Eigenheimrentengesetzes haben Erwerbs- und Dienstunfähige einen Anspruch auf die Riester-Förderung. Allerdings nur, wenn sie bereits 2008 den Mindesteigenbeitrag zahlen.

Erwerbs- und Dienstunfähige, die bisher bei der Riester-Förderung über den Ehepartner mittelbar zulagenberechtigt waren, brauchten bislang selbst keinen Mindesteigenbeitrag einzuzahlen (sog. Nullvertrag), um die Zulagen zu erhalten. Sie hingen an der unmittelbaren Förderberechtigung ihres Ehepartners. Das ändert sich jetzt rückwirkend ab dem Januar 2008. Sie sind nunmehr selbst unmittelbar förderberechtigt.Dies hat zur Folge, dass sie im Jahr 2008 einen Mindesteigenbeitrag einzahlen müssen, um die Zulagen zu erhalten. Bemessungsgrundlage für die Ermittlung des Mindesteigenbeitrags ist die für die Zulagenberechtigung begründende (Brutto-)Rente wegen voller Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit oder auf die Versorgung wegen Dienstunfähigkeit. Zu beachten ist zudem, dass bei unmittelbar Förderberechtigten der Mindesteigenbeitrag anders zu berechnen ist (ohne Anrechnung der Grundzulage des mittelbar Berechtigten). Auch die Zuordnung der Kinderzulage spielt zukünftig eine Rolle. Hier werden also besonders zum Ende des Jahres 2008 Information und Beratung besonders wichtig.




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